Die Besten gegen Spam: Studie belegt Hotmails effizienten Filter

14. Februar 2012
von Christian Weghofer

Hotmail hat einen harten Kampf gegen Spam-E-Mails geschlagen und zählt nun zu den Freemail-Anbieten, die am wenigsten Spam in den Nutzer-Posteingängen zu verzeichnen haben.

Unseren Datenbanken können wir entnehmen, dass mit den Jahren der Verbesserung an unserem SmartScreen-Filter Spam dort deutlich zurückgegangen ist: 2006 waren anteilig noch 30 Prozent der Nachrichten Spam, heute sind es beständig weniger als 3 Prozent.


Der Blick hinter die Zahlen

Folgenden Punkte sind wesentlicher Grund dafür, dass Hotmail-Posteingänge weitgehend Spam-frei sind:

  • Spam im Posteingang auf eine möglichst niedrige Rate reduzieren.
    Seit unserem letzten Update ist es uns gelungen, den Wert um weitere 25 Prozent zu senken. Unsere Messergebnisse sind sehr gut und wir werden sie weiter verbessern.
  • Junk und Greymail reduzieren.
    Wir können die Newsletter vieler Anbieter automatisch erkennen und bieten unseren Nutzern komfortable Funktionen, die ihnen die alltäglich anfallenden Arbeiten im Posteingang erleichtert – zum Beispiel die Ein-Klick-Filter, mit deren Hilfe Sie sich nur die E-Mails anzeigen lassen können, die im Moment für Sie wichtig sind.


Hotmail-Nutzer sehen den Unterschied

Schöne Zahlen sind das eine – zusätzlich legen wir aber besonderen Wert auf das Feedback unserer Nutzer zu ihren Erfahrungen mit Hotmail. Diese wichtigen Informationen erreichen uns auf unterschiedlichen Wegen:

  • Support
    Beschwerden zu Spam – Phishing, Junk und Malware – sind über das vergangene Jahr um mehr als 40 Prozent gesunken.
  • Unmittelbares Nutzer-Feedback
    Hotmail verfügt über einen Feedback-Link, den wir „Die Stimme des Nutzers” (engl. “voice of the customer” [VOTC]) nennen. Diese VOTC-Daten sind für uns als Feedback extrem wichtig und geben uns Hinweise darauf, was bei Hotmail aus Ihrer Sicht gut oder weniger gut funktioniert.

    Dieses Feedback nehmen wir sehr ernst: Unser Entwicklerteam liest Ihre Nachrichten täglich und verbringt viel Zeit damit, es zu ordnen, Muster und Trends darin aufzuspüren, die wir als Anlass für die Verbesserungen an unserem Produkt nehmen. Im Feedback-Bereich sind die Beschwerden zu Spam in den letzten beiden Jahren um mehr als 50 Prozent gesunken – besonders beachtlich vor dem Hintergrund, dass das Gesamtvolumen an Nutzerfeedback stetig ansteigt.

    In einigen Bereichen rund um den Umgang mit Spam haben wir besondere Fortschritte erzielt:
    • Beschwerden zum Handling der Sichere- und Blockierte-Absender-Liste gehen gegen Null.
    • Fragen wie „Wie konnte meine E-Mail dorthin gelangen?” kommen praktisch nicht mehr vor.
    • Meldungen wiederholt auftauchender Spam-Nachrichten sind nur noch halb so hoch wie zuvor (35 Prozent, jetzt 17 Prozent).

Obwohl wir mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden sind, wissen wir, dass es weitere Bereiche gibt, die verbessert werden müssen. Beispielsweise erhalten wir nach wie vor Feedback zu Phishing-Attacken.


Unabhängige Studie bestätigt: Keiner kann Hotmail schlagen

Unsere Bemühungen, der Spam-Flut Herr zu werden, ist eine beachtliche Leistung – alle unsere internen Messwerte unterstützen diese Aussage. Dennoch wollten wir diese Messungen durch eine unabhängige Institution und vor allem aus der Perspektive unserer Nutzer bestätigt wissen.

Das Hotmail-Team hat dazu Cascade Insights zur Durchführung einer vergleichenden Studie beauftragt. Wir hatten großes Interesse an der Fragestellung, wie die Resultate aussehen würden, wenn Profis sich das Spam-Problem näher ansehen und verschiedene Freemail-Anbieter miteinander vergleichen würden. Zwar hat Hotmail die Studie finanziert, Cascade Insights behielten aber die volle Kontrolle und Entscheidungsgewalt hinsichtlich der Methode, Zielsetzung und Durchführung.

Die Ergebnisse zeigen, dass Hotmail sich in Bezug auf neu angelegte Nutzerkonten ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Google Mail um den Titel des besten Spam-Blockers liefert und damit unsere internen Messungen untermauert.

Cascade Insights wendeten ihre Methode konsequent auf alle untersuchten Anbieter an. Wichtig zu erwähnen ist dabei, dass es sich hierbei um eine einzelne Studie mit einer eigenen Vorgehensweise handelt und dass andere Untersuchungen von diesen Ergebnissen abweichen können. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass Sie den besten erhältlichen Spam-Schutz erhalten, wenn Sie Hotmail als Ihre primäre E-Mail-Adresse verwenden – besser ist kein anderer Anbieter.


Probieren Sie Hotmail aus!

Wenn Sie sich länger nicht mit Hotmail befasst haben, überzeugen Sie sich noch einmal selbst. Wenn Sie ein Hotmail-Konto besitzen, das Sie länger nicht besucht haben, finden Sie womöglich eine ungewöhnliche Häufung von E-Mails vor, die Sie dort eigentlich gar nicht haben möchten. Dabei kann es sich um alte Spam-Nachrichten oder Greymails handeln. Wir empfehlen Ihnen, die Aufräumen-Funktion zu benutzen, um Ordnung in Ihrem Posteingang zu schaffen.

Nutzen Sie dann Hotmail für eine Weile als primäre E-Mail-Adresse, um in den Genuss unserer Verbesserungen zu kommen. Wenn Sie Ihr Konto danach erneut aufrufen, sollten Sie nur noch sehr wenig Spam in Ihrem Posteingang vorfinden.

Christian Weghofer

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