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Zurzeit droht sich ein Wurm über die gängigen Instant Messaging-Systeme und Soziale Netzwerke zu verbreiten.
Bei einer Unterhaltung mit einem Nutzer, dessen Computer infiziert ist, fügt der Virus einen Link in das Unterhaltungsfenster ein. Wenn dieser Link angeklickt wird, öffnet sich das Ziel im Internetbrowser und lädt den Wurm auf den PC des Nachrichtenempfängers herunter.
Windows Live Messenger 2009 verfügt über die Funktion, Web-Adressen automatisch in Hyperlinks umzuwandeln. Das birgt die Gefahr, dass Nutzer versehentlich den Link anklicken und ihren Rechner mit dem Wurm infizieren.
Aus diesem Grund haben wir die Aktive Links-Funktion einstweilen deaktiviert. Möglicherweise erhalten Sie in Ihrem Messenger 2009-Hauptfenster eine Meldung, dass bestimmte Funktionen nicht verfügbar sind.
Links, deren Quelle und Ziel Sie vertrauen, können Sie immer noch verwenden. Kopieren Sie dazu die Web-Adresse aus dem Unterhaltungsfenster und fügen Sie sie in die Befehlszeile Ihres Browsers ein.
Der neue Windows Live Messenger 2011 ist nicht in dem Maße gefährdet. Durch einen automatischen Sicherheitsscan werden schadhafte Links erkannt und blockiert. Wenn Sie eine frühere Version von Windows Live Messenger verwenden, können Sie jederzeit kostenlos auf die aktuelle Version umsteigen und die verbesserten Sicherheitsfunktionen in Anspruch nehmen.
Ein vorsichtiger Umgang mit Weblinks, deren Ziel Ihnen nicht bekannt ist, empfiehlt sich dennoch. Klicken Sie nur Links an bzw. kopieren Sie nur solche Web-Adressen, die Ihnen bekannt sind.
Sollten Ihr Computer von dem Virus befallen sein, können Sie dieses Antivirus-Tool von Microsoft verwenden.
Frank Maenz