+++Dieser Artikel wurde aus anderer Quelle importiert. Abweichungen im Layout bitten wir zu entschuldigen.+++

von
Frank Mänz
Produkt Manager Windows Live
Online Services Group Deutschland
Spam jedweder Art ist eine Belastung, der Internetnutzer während ihrer Online-Zeit häufig ausgesetzt sind.
Ob es sich um Werbe-E-Mails in Ihrem Posteingang, fragwürdige Pop-Ups in Ihrem Browser oder hinterhältige Kontaktanfragen in Ihren sozialen Netzwerken handelt: Den Fallenstellern im Internet mit ausgeklügelten Systemen zu begegnen bleibt eine schwierige Herausforderung.
Im Zusammenhang mit dem Messenger sprechen wir bei diesen Störungen von SPAM-Anfragen und SPIM – in Anlehnung an das Wort “Spam” aus dem E-Mailing-Bereich, mit der Endung “IM” für “Instant Messages”, dt. Sofortnachrichten. Nachrichten also, die niemand bekommen möchte.
Problematisch an SPAM-Anfragen ist, dass der Name oder die Messenger-ID des Absenders Ihnen womöglich vertraut vorkommt. Sie könnten außerdem vermuten, jemand, den Sie kennen, verberge sich hinter der fremden Adresse.
Im neuen Messenger gibt es daher einige Verbesserungen, die Sie Ihr SPAM- und SPIM-Aufkommen deutlich eindämmen und Ihre Sicherheit deutlich erhöhen. In Zukunft ist es beispielsweise für die Versender von SPAM-Anfragen und SPIMmer schwerer, Sie auf ihre Werbeseiten zu locken.
So kann jeder Nutzer nur eine begrenzte Anzahl von Einladungen verschicken bis das System auf einen ungewöhnlichen Vorgang aufmerksam wird.
Im nächsten Schritt verlangt der Messenger einen Beweis, dass am anderen Ende ein menschliches Wesen handelt und nicht etwa Einladungen automatisiert von einem Bot verschickt werden.
Zudem werden alle Links, die im Text einer Kontaktanfrage versandt werden, nicht anklickbar sein. Dadurch können Sie darüber nachdenken, ob Sie den Hyperlink per Copy&Paste öffnen möchten oder nicht – die Gefahr, versehentlich auf einen schädlichen Link zu klicken, ist dadurch gebannt.
Wenn Sie in einem Unterhaltungsfenster auf einen Link klicken, wird der Messenger Sie davor warnen, dass Sie einen Bereich außerhalb des Messengers betreten.
So haben Sie auch hier die Gelegenheit, sich ein zweites Mal zu überlegen, ob Sie das Ziel des Links tatsächlich öffnen möchten oder ob Sie nur versehentlich darauf geklickt haben.

Ebenso kann es vorkommen, dass Sie von einem Ihrer Kontakte ungewöhnliche Nachrichten bekommen, beispielsweise in einer fremden Sprache verfasst und mit ausgestattet zahlreichen Links auf Webseiten, die Ihnen unbekannt sind – und dass, obwohl Sie genau wissen, dass Ihr Freund gerade ein Sabbatical in Borneo macht.
Solche Vorkommnisse in Unterhaltungen, fragt Messenger ab. Wenn Sie vermuten, dass mit dem Account Ihres Freundes etwas nicht stimmt, wie In diesem Fall, so können Sie einfach auf den Hinweis von Messenger klicken und per Dateneingabe das betreffende Benutzerkonto melden.
Daneben haben Sie als Nutzer selbst einige Möglichkeiten, der Sicherheit im Messenger beizutragen. So können Sie zum Beispiel einen offensichtlichen Spammer unmittelbar per Checkbox im Dialogfenster einer Kontaktanfrage melden.
Wenn ein Spammer erst einmal identifiziert ist, wird er sich nicht mehr bei Messenger anmelden können.
Frank Mänz

(Wenn ich online bin, können Sie mir gerne Feedback geben. Klicken Sie einfach auf den Buddy.)